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Wandersport
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Wanderfahrt auf dem Rhein
Geschrieben von: Bernhard Harbaum
In den Herbstferien 2010 ging es an den Rhein. Mit von der Partie waren Uwe, Frank und Adjinthan vom KSC, sowie Sven, Björn und später auch noch René und Jan von der WKG. Befahren wurde ungefähr die Strecke von Wiesbaden bis Neuwied zum Teil auch mehrfach, weil es so schön war. Gezeltet wurde meist in Braubach unterhalb der weithin sichtbaren Marksburg, der einzig vollständig erhaltenen Burg in diesem Bereich des Rheins. Anfangs war das Wetter noch sehr warm, der letzte Tag brachte jedoch einige kalte Finger. Immerhin gab es keinen Regen. Zur Abwechselung trugen die Schiffe mit ihren schönen Wellen der Schiffe und die herrliche Landschaft dieses Flussabschnittes mit seinen vielen Burgen bei. An einer Stelle konnten wir vom Paddelboot aus 5 Burgen gleichzeitig sehen. In Koblenz an der Moselmündung sorgte links das Deutsche Eck mit dem großen Reiterstandbild Kaiser Wilhelm I. auf der einen und die stark gesicherte Festung Ehrenbreitstein auf der anderen Seite für ein wunderbares Panorama. Doch Paddeln ist nicht alles. Besonders erwähnenswert ist die Strecke von Bingen bis Koblenz, die Teil des Unesco Welterbes - Oberes Mittelrheintal ist. Zur Fahrt gehörte neben dem Besuch des hoch über dem Rhein bei Rüdesheim gelegenen Niederwalddenkmals, mit der herrlichen Aussicht über den Rhein, auch ein Besuch der auf einer Rheininsel gelegenen Kauber Pfalz, einer ehemaligen Zollstätte am Rhein. Björn, 18.10.10 Abpaddeln 2010
Geschrieben von: Bernhard Harbaum
Für alle An-, Ab- und Zwischendurchpaddler war es am 03.10. eine echte Herausforderung und Umstellung –vergeblich warteten wir auf das grüßende Murmeltier-, aber diesmal gab es für das versammelte Dutzend Mitglieder nicht unsere traditionelle Strecke von Hagen nach Witten, sondern einfach nur von Zuhause die Ruhr runter zu paddeln bis zur Isenburg. Für die Paddler besonders gemütlich war die Überraschung, dass unser Wanderwart Norbert sich opferte und mit dem Bulli auf uns wartete. Nur eine Umtrage, dafür aber drei Rutschen (!) mit vielen Spielmöglichkeiten für unseren jüngeren Mitreisenden Chris und die großen Mädchen und Jungs Nina, Bernhard und Martin.
Voller Hochachtung begegneten wir danach der Rennkanadier-Jugend mit ihren bleistiftdünnen Sportgeräten, legten uns mit Schwänen an und fanden bei angemessen hohem Wasserstand und strahlender Sonne auch noch die ein oder andere spannende Stelle zum toben, spielen und üben. Die Anfänger unter uns mussten sich beim Schwall an der Isenburg ein wenig konzentrieren. Mit dem Boot schon an Land gezogen, warf sich Harry noch ins Wasser –oder fiel er?- Jedenfalls war die Gelegenheit da Bernhard noch ins Wasser zu schmeißen. Die Idee noch in der Ruhr zu schwimmen wurde denn aber doch fallen gelassen. Peter hätte die am Ausstieg aufgelaufene Gabi elegant retten können, wenn sie sich nicht so graziel in einem Gebüsch fest gekrallt hätte. Beim anschließenden Chili con Carne hielt sich hartnäckig das Gerücht, es sei eine Wurst drin. Gefunden hat sie keiner. Dieses kleine feine Stückchen Ruhr ist sicher eins der schönsten und abwechslungsreichsten. Liebliche Auen, die Ruine Hardenstein, Henrichshütte, Isenburg, alte Schleusen, historische Wasserwerke, alles, was das Herz, nicht nur eines Lokalpatrioten, höher schlagen lässt. Mehr seht Ihr in der Fotostrecke.
Weserberglandrallye
Geschrieben von: Bernhard Harbaum
Während die meisten anderen der mehr als 600 Teilnehmer der Weserberglandrallye auf Kanzlers Weide oder beim TV Jahn übernachteten fanden die 8 Wittener Teilnehmer eine saubere und ruhige Unterkunft beim Kanu-Klub Minden. |

Dem gewogenen Spaziergänger boten wir mit unseren Booten ein buntes Bild, Didi, Andrea und Kalle mit ihrem Kanadier, Peter Bernhard und Chris mit Slalomkajaks, Frank im schnellen Roten, Harry mit seinem langsamen Rockit. Gabi mit ihrem Eski. Dicke, dünne, lange, kurze Boote, Profioutfit, Wanderfahrerschlunz, einheitlich war nur unser breites Grinsen bei gefühlten 20 Grad Luft und 14 Grad Wassertemperatur und herrlichem Sonnenschein. Nur der Kemnader See mit dem regelmäßigen Gegenwind war eine Qual.